Hintergrund und Zielsetzung

©Kepplinger/PNSD

Der Parlamentarische NordSüdDialog (PNSD) begleitet seit dem Jahr 2006 langfristige Partnerschaften zwischen dem Österreichischen Parlament und einem Parlament im Südlichen Afrika. Nach 10-jähriger Zusammenarbeit mit der Assembleia da República de Moçambique (2006 - 2016) und mit dem portugiesische Parlament (2012 bis 2016), hat Anfang 2017 eine neue Kooperation mit der National Assembly of Zambia begonnen.

Der PNSD wird von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) seit Beginn gefördert. Die OEZA setzt gezielt auf die Unterstützung von nationalen Parlamenten in ihren Funktionen als Aufsichts- und Kontrollorgane und als demokratische Institutionen, die transparent, repräsentativ, zugänglich, effektiv und rechenschaftspflichtig sein sollen. Die Unterstützung einer demokratischen Regierungsführung und parlamentarischer Reformen als politischen Rahmen für eine armutsorientierte Entwicklung sind der OEZA ein wichtiges Anliegen.

Der Parlamentarische NordSüdDialog versteht sich als Beitrag zur Umsetzung der 2030 Agenda, insbesondere des SGD 4 (inklusive, gleichberechtige und hochwertige Bildung und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens für alle). Durch die parlamentarischen Partnerschaften gelingt es, eine neue Form der Kooperation auf Augenhöhe zwischen Europa und dem Nachbarkontinent Afrika zu etablieren.

Neben der Agenda 2030 stellt auch der im Juni 2017 unterzeichnete EU-Konsensus zur Entwicklung unter dem Titel „Our World, our Dignity, our Future“ einen wichtigen Referenzrahmen dar.

 

 

© Parlamentarischer NordSüdDialog 2014

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